Innovationen in der Energiewirtschaft – Wir geben den Ton an!

Die Energiewirtschaft in Deutschland unterliegt einem stetigen Wandel. Ein wesentliches Kernthema der letzten 20 Jahre ist dabei der steigende Wettbewerbsdruck. Häufig werden dabei Kampfpreise für Energielieferanten genannt. Aber auch die Marktrolle Netzbetreiber steht diesbezüglich vor Herausforderungen. Sinkende Eigenkapitalrendite, das Gewährleisten der Netzstabilität und der Druck durch die wiederkehrenden Ausschreibungen von Netzen sind nur ein paar Beispiele. Darüber hinaus entwickelt sich der Wettbewerb durch die Marktrolle des wettbewerblichen Messstellenbetriebs weiter.

Neben diesen marktseitigen Einflüssen erleben wir steigende Umfänge und eine höhere Frequenz durch neue regulatorische Anforderungen, die es umzusetzen gilt. Diese gehen mit einer wachsenden Komplexität einher, welches am Beispiel von Redispatch 2.0 deutlich wird.

Außerdem beeinflussen externe Effekte wie zum Beispiel die Gaspreisentwicklung 2021 oder auch die Situation in Osteuropa ad hoc die Geschäftstätigkeit erheblich.

Das ceteris paribus Prinzip

In Anbetracht dieser Einflüsse benötigen wir passende Lösungen. Vor dem Hintergrund des Wettbewerbs kommt dabei das ceteris paribus Prinzip zum Tragen. Dieses liefert die Antwort auf die Frage, wann die Umsetzung einer Idee einen Vorteil schafft. Am Beispiel einer Vorlesung wird dies beispielhaft deutlich:

Finde ich in einer Vorlesung nur noch einen Platz in der letzten Reihe, beeinträchtigen diejenigen, die vor mir sitzen, mein Sichtfeld auf den Vortrag. Also komme ich auf die Idee, zu stehen, da ich dann besser sehen kann. Durch die Idee mich hinzustellen, reagiere ich auf die Situation. Unter sonst gleichen Bedingungen ist dies zielführend. Steht jedoch jeder auf, dann ist mein Vorteil dahin, da dann mein Sichtfeld erneut eingeschränkt ist.

Die Lehre aus diesem Prinzip besagt demzufolge, dass diejenigen, die eine Idee als Erstes umsetzen, einen Vorteil haben. Das bedeutet, dass Innovationen die Lösung auf die Herausforderungen der Versorgungswirtschaft sind. Dies geht auch aus dem Innovationspapier des bdew vom 07.02.2022 hervor:

„Das vorliegende Papier zeigt auf, dass KMU neue und innovative Geschäftsmodelle entwickeln wollen und auch müssen, um für die Zukunft wirtschaftlich gut aufgestellt zu sein.“ (Quelle: https://www.bdew.de/media/documents/BDEW_KMU-Innovationspapier_FINAL.pdf)

Innovationen leisten Ihren Beitrag in folgenden Kategorien:

  • Kostenreduktion der Geschäftsprozesse
  • Umsatzsteigerung über die Identifikation und Wahrnehmung von Potenzialen
  • Risikominimierung der Geschäftstätigkeit durch Produkt- oder Portfoliodifferenzierung

Wir verstecken uns nicht, wir lassen uns nicht treiben. Ganz im Gegenteil: Durch Innovationen geben wir den Ton an, wir definieren die Trends, wir gestalten!

Was bedeutet Innovation für unsere Kunden?

Innovation bedeutet für unsere Kunden, dass sie mit der Wilken Software Group einen starken Partner an ihrer Seite haben, der gemeinsam mit ihnen und vor allem für sie das Thema Innovation denkt. Wir bieten unseren Kunden mit unserem Alleinstellungsmerkmal – der zwei Anwendungswelten ENER:GY und NTS.suite – Lösungen für alle Marktrollen in der Welt der Energiewirtschaft an. Das bedeutet, dass wir für unsere Kunden die Trends beobachten und somit vorrausschauend die Innovation zeitnah und anlassbezogen vordenken und umsetzen können. Wir bieten ihnen alles aus einer Hand und nehmen sie als Kunden bei der Entwicklung und den Entscheidungen von Innovationen frühzeitig in unserer Gremienarbeit wie den Fachbeiräten und Arbeitskreisen mit.

Aktuell beschäftigen wir uns gemeinsam mit unseren Kunden mit den folgenden Innovationen und Erweiterungen der Geschäftsmodelle:

  • E-Mobilität
  • Parkhäuser
  • Verkehrsbetriebe
  • Telekommunikation
  • Heiz- und Nebenkostenabrechnung
  • Meter2Cash
  • wMSB

„Cost-to-Serve“ – Bestandteil von Innovation

Wenn wir heute in der Energiewirtschaft von Innovation sprechen, fällt immer der Begriff „Cost-to-Serve“. Was bedeutet Cost-to-Serve“ überhaupt? Cost-to-Serve“ sind die Kosten, die Kunden aufbringen müssen, um ihre Endkunden mit Energie zu beliefern. Darunter fallen z. B. folgende Kosten:

  • Belieferung
  • Abrechnung
  • Kundenservice
  • Energie- und Messdatenmanagement
  • Gemeinkosten

Wenn diese Kosten aufsummiert und dann durch die Anzahl der Zählpunkte geteilt werden, erhält man den sogenannten Cost-to-Serve“. Wir verfolgen damit das Ziel, dass unsere Kunden durch hohe Automatisierung Kosten einsparen und dadurch innovativ, wettbewerbs- und zukunftsfähig bleiben.

Zusammengefasst können wir sagen, dass wir nur mit unseren Kunden #gemeinsam zukunftssicher und erfolgreich sind und wir mit geballter POWER das Thema Innovationen in der Energiewirtschaft treiben.

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