Wie passen leckeres Essen & Klimaneutralität zusammen? Die Wilken Gourmet hat die Antwort!

Schon seit der Eröffnung des Betriebsrestaurants ist das Thema Nachhaltigkeit allgegenwärtig. Die Demeter- und biozertifizierten Lieferanten und der regionale Bezug von Lebensmitteln sind seitdem eines der Aushängeschilder für das Casino der Wilken Software Group. Dort genießen nicht nur viele Mitarbeiter, sondern auch zahlreiche Gäste aus umliegenden Firmen ihr Mittagessen.

Die Klimaneutralität ist ein weiterer Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Wir alle müssen handeln um den CO2-Ausstoß zu senken.

Klimaneutralität bedeutet, dass der Carbon Footprint eines Unternehmens, Produktes, Services oder Events auf Grundlage international anerkannter Standards berechnet und durch die Unterstützung von internationalen Klimaschutzprojekten vollständig ausgeglichen wurde. Das Label “klimaneutral” von ClimatePartner bescheinigt den Ausgleich nicht vermeidbarer Treibhausgasemissionen.“ (ClimatePartner)

CO2 Bilanz der Wilken Gourmet

Unsere Nachhaltigkeitsmanagerin Sina Schwemmreiter hat uns vor ca. einem Jahr über mögliche Partner zur Umsetzung einer CO2 Bilanzierung und der Klimaneutralität informiert.

Ziel der CO2-Bilanzierung ist es, sich als Unternehmen aktiv mit möglichen Einsparungsmaßnahmen zu beschäftigen. Es ist also nicht damit getan eine Bilanz aufzustellen, diese durch Klimaprojekte auszugleichen und sich dann zurück zu lehnen. Vielmehr sollte eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes bis zur nächsten Bilanzierung angestrebt werden.

Nach eingehender Prüfung konnte uns das Unternehmen ClimatePartner mit seinen Projekten zur Verbesserung der Lebensumstände von Menschen, Tieren und Pflanzen überzeugen. ClimatePartner bietet ein System, in dem alle Geschäftsaktivitäten eines Jahres, die CO2-Emissionen verursacht haben, eingetragen werden. So wird der gesamte CO2-Ausstoß eines Unternehmens berechnet. Das beinhaltet beispielsweise die Anfahrt aller Mitarbeiter, die Entsorgung, den Energieverbrauch, den Wasser- und Gasverbrauch und in unserem Fall spielt auch die Anzahl der Casinobesucher eine Rolle. Dieser gesamte CO2-Ausstoß wird anschließend in Emissionsquellen (Scopes) aufgeschlüsselt, anhand deren er prozentual und in Tonnen festgehalten wird:

Scope 1: Fuhrpark & Wärme (Direkte Emissionen)

Scope 2: Fernkälte, fremderzeugte Wärme und Strom (Indirekte Emissionen, d.h. diese werden von externen Energieversorgern gestellt)

Scope 3: Anfahrt Mitarbeiter, Gastronomie, Vorkette Strom, Vorkette Wärme/Kälte, Wasser, Entsorgung & Entsorgung Produkte (alle übrigen indirekten CO2-Emissionen, auf die ein Unternehmen keinen direkten Einfluss hat)

Eingetragen werden die Treibhausgasemissionen in ein Modul, das von ClimatePartner zur Verfügung gestellt wird. Insgesamt ergab sich ein Gesamtbetrag von 118,4 Tonnen CO2. Auf diese Summe schlägt ClimatePartner nochmals 10% auf um eventuelle Differenzen auszugleichen.

Gesamtergebnis der Wilken Gourmet GmbH

Klimaschutzprojekte von ClimatePartner

ClimatePartner bietet verschiedene Klimaprojekte zur Unterstützung an, die durch die Neutralisierungsbeiträge der Unternehmen finanziert werden. Die Projekte haben immer das Ziel, benachteiligten Menschen auf der Welt zu einem besseren Leben zu verhelfen und Treibhausgasemissionen einzusparen.

„Saubere Energie, saubere Kochöfen, sauberes Trinkwasser und Licht, unabhängig von der Tageszeit. Mehr Zeit – etwa für die Schule oder um Geld zu verdienen. Gesunde Wälder mit Elefanten, Löwen oder Paradiesvögeln. Und obendrein noch Schutz für unser Klima. Das sind nur einige Effekte unserer ClimatePartner-Klimaschutzprojekte.“ (ClimatePartner)

Insgesamt werden weltweit 500 Projekte zur Unterstützung angeboten: Meeresschutz Plastic Bank in Haiti, Biomasse Soacha in Kolumbien, regionale Projekte im Oberallgäu, Wasserkraft Aralik in der Türkei und sauberes Trinkwasser Odisha in Indien sind nur einige Beispiele. Eines dieser Projekte wird durch unsere Ausgleichszahlungen für die -bisher noch unvermeidbaren- Treibhausgasemissionen unterstützt.

Das Klimaprojekt Wasserkraft Virunga im Kongo

Wir haben uns entschieden im Jahr 2020 das Projekt „Wasserkraft Virunga im Kongo“ zu unterstützen. Die Gewässer des Virunga Nationalparks sind Lebensraum und Energiequelle für viele Pflanzen und Tiere – so auch für die weltweit letzten Berggorillas in freier Wildbahn. Afrikas ältester Nationalpark an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo hat die größte Artenvielfalt des gesamten Kontinents.

Sobald Energie ohne fossile Brennstoffe z. B. aus Wasser, erzeugt wird, gilt sie als emissionsfrei. Die erneuerbaren Energien sind somit essentiell, um die globale Erderwärmung aufzuhalten.

In Deutschland werden Wasser, Wind und Sonne schon vielfach zur Energiegewinnung genutzt. Dies auch in entwicklungsschwachen Ländern zu fördern war für uns das entscheidende Argument dieses Projekt im Kongo zu unterstützen.

 „Die Strömungen des Rutshuru Flusses werden genutzt, um durch das kleine Matebe Laufwasserkraftwerk nachhaltige Energie zu gewinnen. Mit einer Leistung von 13 Megawatt erzeugt die Anlage saubere Elektrizität für Haushalte und Kleinunternehmen. Etwa vier Millionen Einwohner erhalten dadurch zum ersten Mal Zugang zu Elektrizität. Die Straßenbeleuchtung sorgt für mehr Sicherheit nach Anbruch der Dunkelheit und neue Betriebe schaffen Arbeitsplätze. Die Menschen haben eine Alternative zu bislang teuer erworbenem Kerosin sowie zum Handel mit Holzkohle. Dadurch werden die Wälder des Nationalparks geschützt. Mit verantwortungsvoller wirtschaftlicher Entwicklung leistet unser Projekt einen Beitrag für mehr Stabilität und Frieden in der Region.“ (ClimatePartner)

Das ClimatePartner Zertifikat gilt für das Jahr 2020, aber das Ziel der Wilken Gourmet GmbH ist es in den nächsten Jahren den CO2-Fußabdruck kontinuierlich zu verbessern und dabei sorgfältig ausgesuchte Projekte zu unterstützen.

Auf lange Sicht gesehen wollen wir mit der gesamten Wilken Software Group ein Projekt zur Klimaneutralität angehen. Bilanzierung werden hierzu bereits vorgenommen.

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