#Wilkenforfuture – Baumpflanzaktion

Wilken Mitarbeitende pflanzen rund 620 Bäume

Ende April haben sich 21 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener Standorte auf den Weg zu einer ganztägigen Pflanzaktion nach Neu-Anspach (Südhessen) gemacht. Schon bei der Anreise wurde Wert auf einen geringen CO2-Fußabdruck gelegt, deshalb wurden Fahrgemeinschaften gebildet sowie Züge genutzt.

Nach Lavendel nun Ahornbäume und Weißtanne

Nach der Pflanzaktion Bienen kennen kein Corona, bei der Lavendel gepflanzt wurde, sind im Hochtaunuskreis nun die Baumarten Ahorn und Weißtanne gesetzt worden. Jeweils an entsprechend geeigneten Stellen. Binnen weniger Stunden konnten in Zweier-Teams insgesamt etwa 620 Bäume eingesetzt werden.

Standortübergreifende Pflanzaktion

Nachdem bereits am Vorabend alle Teilnehmenden aus den Standorten Greven, Hamburg und Ulm eingetroffen waren, konnte es – wenige Tage nach dem Tag des Baumes (25. April) – bei trockenem Wetter losgehen. Nach dem Frühstück im Hotel wurden alle um 9 Uhr am Bahnhof in Neu-Anspach von den Vereinsmitgliedern des Bergwaldprojekt e.V. abgeholt.

Alle konnten sich am Treffpunkt bereits ein Bild machen. Kahl gerodeter Wald. Einzelne schiefe Tannen. Weite Sicht. Ohne Bäume. Keine Bäume? Warum? Das erläuterte das Team des Bergwaldprojekts sowie der Förster des Stadtwalds Neu-Anspach etwa so: Drei dürre Sommer hintereinander, dazu Sturmschäden. Das macht es erforderlich die Bäume zu fällen.

Umso motivierter und engagierter gingen die freiwilligen Baumpflanzer ans Werk. Ausgestattet mit Handschuhen und Werkzeug vom Projektteam machten sich alle zur ersten Stelle auf. Dort wurde erklärt, wie die Bäume zu setzen sind: Ganz wichtig, die Erde nicht mit den Füßen platt treten, sondern mit den Fäusten festdrücken. So fest, dass die Pflanze beim Ziehen am Stamm nicht herausgezogen werden kann und die Erde nicht wackelt – damit auch das „Rehlein“ die Pflanze nicht rausziehen kann.

Schon nach den ersten gepflanzten Bäumen waren strahlende Gesichter zu sehen. Es wurde gescherzt und gelacht. Anhand der farbigen Pflanzstecken zur Orientierung wurde reihenweise alle eineinhalb Meter ein Baum gepflanzt. Teilweise waren beim Einpflanzen die Wurzeln der abgeholzten Bäume im Weg. Mit dem Wiedehopf konnten die Wurzeln mit der Axtseite durchtrennt werden, um anschließend mit dem quer geschäfteten Blatt (Hacke) die Erde auszuheben.

Nach wenigen Stunden waren bereits alle Ahornbäume gepflanzt. Es war Zeit für das zweite Frühstück. Bereitgestellt wurde es vom Projektteam: Kaffee, Tee, Wasser, Apfelschorle, Brezeln, Käse, Butter, Aufstrich, Äpfel. Nach dieser kleinen Stärkung ging es gegen 12 Uhr weiter.

Für die Pflanzaktion der Weißtanne spazierten alle Teilnehmer zur zweiten Stelle – wenn auch über einen kleinen Umweg, zum Unmut des Försters (der extra den Weg mit Pfeilen markiert hatte). Die Pflanzen waren bereits vor Ort. Nach einer erneuten Einweisung durch das Projektteam war schnell klar, diese Stelle hat es in sich. Hangabfallend, viel Äste, Zweige, ausgewurzelte Bäume. Teilweise auch Matsch. Entweder es konnte ein Platz für die Pflanzen freigeschaffen werden oder der Ort wurde ausgelassen, um an anderer Stelle in der Reihe der Orientierungsstecken zu pflanzen. Die Weißtannen mussten zudem tiefer eingegraben werden. Es war hier also deutlich anstrengender zu pflanzen. Es freuten sich alle als zur Mittagspause gerufen wurde.

Erneut stellte der Verein Bergwaldprojekt die Verpflegung. Vor Ort wurde eine warme Gemüsesuppe ausgegeben, dazu gab es frisches Brot. Inmitten des abgeholzten Waldstücks nutzten einige die vorhandenen Baumstümpfe als Sitzgelegenheit. Nach rund einer Stunde Pause waren alle wieder zurück, um weitere Weißtannen zu pflanzen.

Doch nicht alle Pflanzen fanden ihren Platz. Denn der vorgegebene Bereich wurde voll ausgeschöpft, so dass rund 50 Pflanzen für die nächsten Freiwilligen übriggeblieben sind. Nach der gelungenen Pflanzaktion war pünktlich Feierabend und es war Zeit für das Gruppenfoto, die Verabschiedung und die Heimreise.

„Das könnten wir ruhig öfter machen“ war bereits bei der Anreise zu dieser Aktion zu hören und das werden wir auch.

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